Minimalistisch leben – der neue Trend

Minimalistisch leben - der neue Trend

Minimalistisch leben – der neue Trend

In den letzten Jahren kam ein neuer Trend in deutsche Wohnungen – der Trend minimalistisch zu leben. Das heißt, man braucht nur das nötigste und kann sich von allem Ballast, der sich in zahlreichen Jahren angesammelt hat, trennen. So hat man mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, wie Freunde treffen, Unternehmungen und Reisen mit der Familie und man fühlt sich frei und nicht erstickt zwischen dem vielfältigen Angebot und Überschuss. Noch dazu spart man eine Menge Geld, welches man für Ausflüge und Urlaube zur Seite legen kann. Viele Menschen haben sich diesen Trend zu Nutzen gemacht und freuen sich nun über einen neuen Lebensabschnitt.

Viele Sachen, die keiner braucht

Hunderte von Büchern liegen in den Regalen zu Hause im Wohnzimmer, derweil kommt man nur selten zum Lesen und greift immer häufiger zum E-Reader oder Tablet. Das ist leichter in der Tasche und noch dazu nachts, wenn der Partner schlafen möchte, beleuchtet. All diese Vorteile haben Bücher nicht. Noch dazu kommt, dass sie nach dem Lesen entweder weitergegeben werden sollten oder irgendwann im Regal verenden. Doch viele lesen die Bücher nur einmal. Denn die Vielfältigkeit ist enorm. Jeden Tag kommen neue Romane auf den Markt, aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen Handlungen. All diese Bücher sind meist als E-Book sogar noch viel preiswerter, als in der Buchhandlung.

Dekoration der Wohnung

Viele Deko-Artikel können die Wohnung sehr überladen darstellen. Beim Saubermachen kommt es zu größeren Komplikationen und langwierigen Abstauben. Auch hier sollte man schauen, was Minimalismus für jeden selbst bedeutet. Natürlich kommt die geliebte Vasensammlung nicht in den Keller oder wird für einen Appel und ein Ei auf Ebay verscheuert. Marie Kondo, eine berühmte Japanerin, die sich mit Saubermachen und Aufräumen beschäftigt hat, sagte einmal, alle Dinge, die einen glücklich machen, dürfen bleiben. Man sollte sich die Dinge genau anschauen und überlegen, ob man Freude daran hat. Und genau so geht es nun im Wohnzimmer voran. Ungeliebte Deko von der Schwiegermutter oder Geschenke, die schon jahrelang in der Ecke verstauben, können also ruhigen Gewissens weitergegeben werden. Es gibt zahlreiche Portale im Internet, in denen man Sachen verschenken kann. Und diese werden dann meist in der eigenen Stadt abgeholt. So braucht man keinen teuren Versand verlangen und kann die Dinge, die schon ewig stören, noch anderen Menschen geben, die damit mehr anfangen können.

Kleidung

Auch Kleidung kann minimalistisch sein, indem man all das, was einem viel zu groß oder zu klein ist und nicht mehr gefällt, weggibt. Der Kleiderschrank

zwar vielfältig sein, doch irgendwo liegen immer wieder “Leichen” herum, die schon mehrere Umzüge mitgemacht haben, jedoch nicht oder nicht gern getragen werden. Auch hier kann man anderen eine Freude machen und diese Dinge verschenken oder verkaufen. Neben Kleidung ist für viele Frauen auch das “Taschenregal” ein Problem. Man muss ehrlich sein, wie viele der in der Ecke liegenden Taschen nutzt man regelmäßig. Natürlich gibt es die für das

Abendkleid ins Theater, die nur einmal im Jahr herausgeholt wird. Doch es liegen auch andere herum, die schon Jahre mitziehen und trotzdem nicht mehr benutzt werden, weil man sich neue anschafft. Am besten ist man dran, wenn ein neues Teil in die Wohnung einzieht, sollte ein altes diese verlassen. Wenn man nach dem Ausmisten und Aufräumen mit diesem Schema verfährt, der kann sich wunderbar Platz schaffen und diesen auch behalten. Unübersichtlichkeit ist bei vielen Menschen ein Problem und der Beginn zur Unordnung.

Allerlei

Natürlich sollte man sich auch mal Gedanken in der Küche machen. Ist es notwendig all diese Küchengeräte zu haben und 27 verschiedene Messer im

Schrank? Auch hier kann man Ordnung schaffen und diese dann behalten. Schubladen mit 3 Flaschenöffnern zum Beispiel können sehr gern aussortiert werden, auch Kartoffelschäler und Co sollten nur einmal vorhanden sein. Wer viele Lebensmittel im Kühlschrank hat, der muss regelmäßig nachschauen, ob alle noch haltbar sind. Die, die zuerst ablaufen, sollten zeitnah verzehrt werden. Auch so wird Geld gespart.

Fazit von alldem: Wer Geld spart, kann das für Abenteuer ausgeben. Man kann schön Essen gehen in einem Restaurant der Wahl, sich Ausflüge gönnen, egal ob mit dem Schiff, dem Auto oder Fahrrad. Immer wieder finden sich Dinge, die überflüssig sind, diese dann zu verkaufen, macht häufig einen großen Teil

des Urlaubsgeldes aus. So kann man von den Dingen, die weniger werden und den Alltag schwieriger gestalten, auch noch profitieren.